Nachhaltige Mobilität bei Pflegediensten

Fortbewegung auf vier Rädern. Gleiche Farbe, gleiches Logo.

Wer an ambulante Pflegedienste denkt, hat nicht selten auch die kleinen schicken Flitzer der Pflegedienste im Kopf.

Doch mittlerweile setzt sich vor allem in den größeren Städten der Trend zu E-Bikes durch. Ambulante Pflegedienste werden somit umweltfreundlicher.

Doch gerade Pflegefachkräfte haben einen besonderen Anspruch bei dieser Art der Fortbewegung.

Was man bedenken sollte:

  • Können Arbeitsmittel (Notfallkoffer) transportiert werden
  • Was ist bei Patiententransport
  • Alternative bei schlechtem Wetter
  • Wie lang ist der Weg zu den Patienten
  • Wie gut fährt es sich im allgemeinen Straßenverkehr
  • Welches Rad darf wo gefahren werden
  • Weitere Verkehrsregeln zu beachten

Es gibt drei verschiedene Arten von Bikes:

  1. Pedelecs mit unterstützendem Elektromotor (max. 25 km/h),
  2. E-Bikes mit einer Beschleunigung auf 25 km/h,
  3. S-Pedelecs mit 45 km/h.

Handelt es sich um ein E-Bike, bei dem dauerhaft mitgetreten werden muss, dieser also eine Tretunterstützung hat, handelt es sich hierbei um ein Fahrrad laut Straßenverkehrsordnung. Genau genommen um ein Pedelec.

Es fährt also nicht grundsätzlich nicht selbst. Im Gegensatz zum „richtigen“ E-Bike. Dies fährt auch ohne Tretunterstützung.

Eine Übersicht der Einordnung und weiterer Merkmale wie bspw. Helmpflicht gibt es auf der Seite der ARAG.

E-Bikes und Pedelecs über 25 km/h sind versicherungspflichtig. Ähnlich wie beim Mofa ist hier mindestens die Haftpflichtversicherung vorgeschrieben.

Fährt das E-Bike bis zu 25 km/h und soll gegen Diebstahl versichert werden, empfiehlt es sich zu prüfen, ob eine E-Bike-Versicherung sinnvoll ist. Gerade bei höherwertigen Bikes empfiehlt sich eine entsprechende Absicherung.

Bei privaten Bikes kann unter Umständen eine Hausratversicherung den Diebstahl miteinschließen. Oft jedoch nur, wenn das Bike „zu Hause“ und nicht unterwegs entwendet wurde. Dieser Schutz trifft größtenteils lediglich auf Pedelecs bis 25 km/h zu, die einen gewissen Wert nicht übersteigen. Andernfalls ist auch hier eine eigene Fahrradversicherung zu empfehlen.

Für Pflegedienste kommt in der Regel eher ein E-Bike, als ein Pedelec in Frage, da es unter Umständen eine höhere Geschwindigkeit hat und auch die Fortbewegung ohne eigene körperliche Anstrengung möglich ist.

Die Preise können schwanken zwischen ca. 1.000 € – 6.000 €.

Pflegedienste E-Bikes